Anklageschrift erhalten

Sie haben eine Anklageschrift erhalten? Dann sollten Sie sich spätestens jetzt mit dem Vorwurf, den man Ihnen macht, auseinandersetzen. 

Was die Staatsanwaltschaft Ihnen KONKRET zur Last legt, erfahren Sie nämlich - vor allem wenn Sie den Akteninhalt nicht kennen und der Ladung einer polizeilichen Vernehmung berechtigterweise nicht nachgekommen sind - möglicherweise erst jetzt. 

 

Das Gericht stellt Ihnen die Anklageschrift zu. Die Zustellung erkennen Sie daran, dass die Post sich in einem gelben Umschlag befindet, auf dem handschriftlich ein Datum vermerkt ist. Dieses Datum ist wichtig, denn hiernach richten sich die Ihnen gesetzten Fristen!!! 

 

In dem Anschreiben des Gerichts heißt es etwa: 

 

"wird Ihnen auf Anordnung des Gerichts die Anklageschrift übersand. Das Gericht hat zunächst über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens zu entscheiden. Sie haben die Möglichkeit, binnen XXX Wochen Einwände gegen die Zulassung zu erheben. Benennen Sie dabei die zu beweisende Tatsache (Beweisthema) und das Beweismittel (z.B. Zeuge mit genauer Anschrift, Sachverständige, Urkunden) 

 

Alle Anträge können Sie schriftlich einreichen oder Sie mündlich der Geschäftsstelle des Gerichts zu Protokoll erklären."

 

 

Wichtiger noch ist die Frist, um einen Pflichtverteidiger zu benennen. Wenn ein Fall der notwendigen Verteidigung vorliegt, dann sollten Sie spätestens mit Zustellung der Anklageschrift darauf hingewiesen werden, dass Sie einen Anwalt Ihrer Wahl binnen einer bestimmten Frist benennen können. Meißtens wird hierzu eine Frist zwischen 7 und 10 Tagen gesetzt.  

 

Hierzu heißt es dann:

 

"Ihnen ist ein Pflichtverteidiger/eine Pflichtverteidigerin zu bestellen. Sie erhalten Gelegenheit, binnen XXX Tagen ab Zustellung diese Schreiben einen Anwalt/eine Anwältin Ihres Vertrauens  zu benennen.

 

Falls Sie keinen Rechtsanwalt/keine Rechtsanwältin benennen, wird das Gericht Ihnen einenRechtsanwalt/eine Rechtsanwältin auswählen und als Pflichtverteidiger bestellen."    

 

Machen Sie von Ihrem Wahlrecht auf jeden Fall Gebrauch. Wenn Sie die Frist verstreichen lassen, ist eine Umordnung nicht mehr ohne weiteres möglich. Sie müssen Sich dann mit dem Rechtsanwalt abfinden, der Ihnen ausgesucht wurde, auch wenn Sie lieber einen bestimmten Anwalt an Ihrer Seite gehabt hätten. 

 

Auf Nachfrage werde ich für Sie als Pflichtverteidigerin tätig. 

 

Sollten Sie eine Anklageschrift erhalten haben, werde ich zunächst Akteneinsicht beantragen und im Anschluss mit Ihnen gemeinsam den weiteren Weg, sprich - die Verteidigungsstrategie und das Verteidigungsziel besprechen.  

Als Rechtsanwältin und Strafverteidigerin vertrete ich Sie u.a. bei:

 

  • Vermögensdelikten (zB. Betrug, Computerbetrug, Erpressung, Räuberische Erpressung, Versicherungsmissbrauch, Erschleichen von Leistungen)
  • Eigentumsdelikten (zB. Diebstahl, Bandendiebstahl, Wohnungseinbruchdiebstahl, Räuberischer Diebstahl, Raub, Unterschlagung)
  • Urkundendelikten (zB. Urkundenfälschung, Urkundenunterdrückung)
  • Brandstiftungsdelikten (zB Brandstiftung, Schwere Brandstiftung)
  • Körperverletzungsdelikten (zB. Körperverletzung, Fahrlässige Körperverletzung, Gefährliche Körperverletzung, Schwere Körperverletzung)
  • Tötungsdelikten (zB. Mord, Totschlag, Fahrlässige Tötung, Körperverlezung mit Todesfolge)
  • Sexualdelikten (zB. Sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, Sexueller Missbrauch)
  • Drogendelikten (Verstöße gegen das BtmG)
  • Straßenverkehrsdelikten (z.B Straßeverkehrsgefährdung, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Trunkenheit im Verkehr)
  • Aussagedelikten (zB Falsche uneidliche Aussage, Meineid)
  • Amtsdelikten (zB. Körperverleztung im Amt, Strafvereitelung im Amt)
  • Beleidigungsdelikten (z.B. Beleidigung, Üble Nachrede, Verleumdung)

 

In Fällen der notwendigen Verteidigung werde ich auch als Pflichtverteidigerin für Sie tätig.

 

Sollten Sie selber Opfer einer Straftat geworden sein, vertrete ich Sie gerne im Rahmen der Nebenklage.

Als Strafverteidigerin und Pflichtverteidigerin für Sie tätig im gesamten Ruhrgebiet, insbesondere in den Städten Essen, Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hattingen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, aber auch darüber hinaus, zB. in den Städten Bonn, Düsseldorf, Kleve, Köln, Münster, Wuppertal u.a.

 

LINA ANNA SCHUSTER

Rechtsanwältin.

Fachanwältin für Strafrecht

Hufelandstraße 1, 45147 Essen

 

Bürozeiten

Mo-Do. 10:00 Uhr bis 13.00 Uhr und

14:00 Uhr bis 17.00 Uhr

Fr. 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

 

T  0201 / 55 87 43 44

0201 / 55 87 43 45

M 0176 / 64 97 75 02

E info@rain-linaschuster.de

 

 

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© Lina Anna Schuster Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht